Zum Inhalt springen

Thema

Teleskope für Einsteiger

Für die ersten Nächte zählt vor allem die Öffnung, also der Durchmesser der Linse oder des Spiegels, und eine Montierung, die ruhig steht und sich leicht bedienen lässt.

Sinnvolle Öffnung
ab etwa 70 mm (Refraktor) oder 130 mm (Spiegel)
Typische Bauarten
Refraktor, Newton, Dobson

Refraktoren bündeln das Licht mit einer Linse, sind wartungsarm und liefern kontrastreiche Bilder von Mond und Planeten. Newton-Reflektoren und Dobson-Teleskope nutzen einen Spiegel und bieten für denselben Preis deutlich mehr Öffnung, also mehr Licht für Nebel und Galaxien.

Die Öffnung in mm bestimmt, wie viel Licht das Teleskop sammelt und wie fein es Details trennt. Die Brennweite bestimmt zusammen mit dem Okular die Vergrößerung. Wie beides zusammenhängt, rechnet der Rechner für Teleskop-Vergrößerung vor.

Eine wackelige Montierung verdirbt jedes Teleskop. Eine azimutale Montierung (hoch und runter, links und rechts) ist für den Einstieg am einfachsten. Eine parallaktische Montierung gleicht die Erddrehung aus und lohnt sich, sobald Sie fotografieren wollen.

Richten Sie Teleskope und Ferngläser niemals auf die Sonne: Schon ein kurzer Blick kann das Auge dauerhaft schädigen.

Häufige Fehler

  • Ein Teleskop nach der Vergrößerung auf dem Karton wählen: Aussagekräftig sind Öffnung und Montierung.
  • Eine zu schwache Montierung wählen, auf der das Bild bei jeder Berührung nachschwingt.
  • Sofort mit dem stärksten Okular beobachten: Beginnen Sie mit geringer Vergrößerung, dort finden Sie Objekte am leichtesten.

Ratgeber zu diesem Thema

Kaufberatung zu diesem Thema