Produkt · DWARFLAB
DWARFLAB DWARF 3 Smart-Teleskop
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Das DWARFLAB DWARF 3 ist ein kompaktes Smart-Teleskop mit Kamera, das per Smartphone gesteuert wird. Es hat keinen Okularblick, sondern zeigt das Bild auf dem Telefon. Der Hersteller beschreibt es als vielseitige Kamera für Astronomie, Landschaft und Natur, leicht zu transportieren und schnell aufzubauen.
- Bauart
- Smart-Teleskop mit Kamera
- Öffnung
- 35 mm
- Zielsuche
- Smartphone-Steuerung
- Stromversorgung
- Akku (Lithium-Ionen)
Das spricht dafür
- Autofokus und Steuerung per Smartphone nehmen Einsteigern die Einstellarbeit ab.
- Mit 1,35 kg laut Listing leicht zu transportieren und schnell aufzubauen.
- Passendes Mini-Stativ mit Hydraulikkopf ist als Zubehör von DWARFLAB gelistet.
Gut zu wissen
- Das Listing ist knapp: Sensor, Belichtungszeiten und Akkulaufzeit sind nicht genannt.
- Mit 35 mm Öffnung sammelt es weniger Licht als klassische Teleskope, Bilder entstehen per Belichtung.
Unsere Einschätzung
Redaktionelle Bewertung (auf Basis der Herstellerangaben)
7,5/ 10
- Passt zur Aufgabe9,0
- Ausstattung laut Angebot7,0
- Verarbeitung laut Beschreibung7,0
- Gegenwert im Vergleich7,0
Unsere Einschätzung der Angaben in Angebot und Produktbeschreibung, kein eigener Test und keine Kundenbewertung. Gesamtwert = Mittel der vier Kriterien, Skala 1 bis 10.
Technik laut Listing
Das Datenblatt nennt eine Öffnung von 35 mm, eine Brennweite von 150 mm, ein Bildfeld von 3,38 Grad, eine Altazimut-Montierung und einen Autofokus. Als Merkmale stehen GoTo-Funktion, Live-Stacking, ein Dual-Kamera-System und eine KI-gestützte Objekterkennung und -verfolgung im Datenblatt. Der Sensor, die Belichtungszeiten und die Auflösung nennt das Listing nicht.
Aus Brennweite und Öffnung ergibt sich rechnerisch ein Öffnungsverhältnis von etwa f/4,3, typisch für ein kurzes Fotoobjektiv. Das Bildfeld von 3,38 Grad ist groß genug für ausgedehnte Objekte wie den Orion-Nebel, solange man Belichtungen sammelt. Das Listing selbst nennt keine Zielobjekte.
Bedienung per Smartphone
Die Steuerung läuft über das Smartphone. Das Gerät fährt Ziele an und führt sie nach, die Bilder werden durch Live-Stacking aufgebessert. Für Einsteiger entfällt damit das Justieren von Hand. Wie bei allen Smart-Teleskopen entsteht das Bild durch Belichtung, nicht durch den direkten Blick. Die Sonne darf nur mit einem zertifizierten Solarfilter vor der Optik beobachtet oder fotografiert werden, ein solcher Filter wird im Listing nicht genannt.
Die Dual-Kamera-Auslegung deutet auf eine Weitwinkel- und eine Teleansicht hin, das Listing führt das aber nicht weiter aus.
Gewicht und Strom
Das Gerät wiegt 1,35 kg und läuft mit einem Lithium-Ionen-Akku, der enthalten ist. Eine Laufzeit steht nicht im Listing. Ein Stativ nennt das Listing nicht, es ist also separat zu besorgen. Das macht das Gerät transportabel, aber nicht so kompakt wie das DWARF Mini.
Einordnung
Das DWARFLAB DWARF Mini ist leichter und kleiner, hat aber nur 30 mm Öffnung. Der Celestron StarSense Explorer DX 130 bietet ein Okularbild mit 130 mm Öffnung. Die Celestron NexStar 130SLT fährt Ziele per Motor an, setzt aber auf Okulare. Das DWARF 3 ist die Mitte: mehr Öffnung als das Mini, weniger Gewicht als die klassischen Teleskope.
Das Listing bleibt insgesamt knapp, die wichtigsten Daten kommen aus dem Datenblatt. Das ist für Käufer, die Sensor und Belichtungszeit vergleichen wollen, ein Nachteil und ein Grund, die Herstellerseite zu konsultieren.
Fazit
Für Einsteiger, die Astrofotos per App machen wollen und mit knappen Listing-Angaben leben können. Wer durch ein Okular schauen will, wählt den Celestron StarSense Explorer DX 130. Wer es leichter will, nimmt das DWARF Mini.
Im Vergleich mit Alternativen: Smart-Teleskope und GoTo-Teleskope im Vergleich
Angebotstitel bei Amazon: DWARFLAB Smart Telescope AP 35/150 DWARF 3