Produkt · Celestron
Celestron StarSense Explorer LT 80AZ
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Wer den Nachthimmel nicht kennt, scheitert beim ersten Teleskop oft schon an der Suche nach dem Objekt. Der Celestron StarSense Explorer LT 80AZ setzt genau dort an: Ein Smartphone erkennt laut Hersteller die Sternmuster und zeigt per Pfeil, wohin das Rohr geschwenkt werden soll. Das Gerät richtet sich an Einsteiger, die ohne Vorwissen und ohne Motorsteuerung starten wollen.
- Bauart
- Refraktor
- Öffnung
- 80 mm
- Zielsuche
- Smartphone-App, Pfeile
- Stromversorgung
- keine
Das spricht dafür
- Die App erstellt laut Listing je nach Standort und Zeit eine Liste erkennbarer Objekte.
- Der Aufbau ist mit Vollhöhenstativ und Rotpunkt-Sucher schnell erledigt.
- Zwei Okulare und eine zweifache Barlow-Linse sind inklusive.
Gut zu wissen
- Die Zielsuche geschieht von Hand, ohne Motor oder Nachführung.
- Die 80 mm Öffnung begrenzen die Sicht auf schwache Deep-Sky-Objekte.
Unsere Einschätzung
Redaktionelle Bewertung (auf Basis der Herstellerangaben)
7,9/ 10
- Passt zur Aufgabe8,6
- Ausstattung laut Angebot7,8
- Verarbeitung laut Beschreibung7,2
- Gegenwert im Vergleich7,8
Unsere Einschätzung der Angaben in Angebot und Produktbeschreibung, kein eigener Test und keine Kundenbewertung. Gesamtwert = Mittel der vier Kriterien, Skala 1 bis 10.
Optik: 80 Millimeter Öffnung und was sie leisten
Laut Bullet-Points arbeitet das Gerät mit einem 80-mm-Refraktor und voll vergüteten Linsen. Im Listing werden Mondkrater, Jupiter, Saturn, Mars und Deep-Sky-Objekte wie der Orion-Nebel genannt. In den technischen Angaben stehen eine Brennweite von rund 965 mm Tubuslänge und ein Dawes-Limit von 1,45 Bogensekunden, dazu ein Vergrößerungsbereich von 25x bis 75x. Zu beachten ist: Der Titel der Produktseite spricht von einem Newtonian Reflector und einem Dobson-Tischgerät, die Bullets und die Daten beschreiben dagegen einen Refraktor auf Stativ. Maßgeblich sind hier die Bullets und die Spezifikationen.
Mit 80 mm Öffnung sammelt das Rohr weniger Licht als die 114- bis 130-mm-Spiegel anderer Einsteigermodelle. Planeten und Mond sind das natürliche Terrain, schwächere Nebel und Galaxien bleiben blass, auch wenn die App sie anzeigt.
Die StarSense-Führung im Alltag
Die App erstellt je nach Standort und Uhrzeit eine Liste der erkennbaren Himmelskörper. Das Smartphone wird am Teleskop befestigt, analysiert die Sternmuster und blendet Pfeile ein. Wird das Fadenkreuz grün, ist das Ziel im Blickfeld. Bewegt wird die Altazimut-Montierung von Hand mit Zeitlupenstab, einen Motor oder eine Nachführung gibt es nicht. Für Beobachtungen im Garten bedeutet das: Das Objekt wandert durchs Bild und muss immer wieder nachgeführt werden.
Als Stromquelle nennt das Listing eine enthaltene Lithium-Batterie. Als kompatibel werden iOS und Android genannt, eine Geräteliste gibt es nicht, ein Blick in den App-Store vor dem Kauf ist deshalb sinnvoll.
Lieferumfang und Handhabung
Zum Set gehören laut Hersteller ein 25-mm- und ein 10-mm-Okular, eine zweifache Barlow-Linse, ein Rotpunkt-Sucher und ein Vollhöhenstativ. Mit dem Rotpunkt-Sucher lässt sich das Teleskop auch ohne Smartphone nutzen, dann allerdings wie ein klassisches Einsteigergerät mit Sternkarte. Die Packmaße betragen laut Listing 99 x 45,8 x 28 cm, das Gewicht liegt bei etwa 9,2 Pfund, also gut vier Kilogramm. Für Balkon und Garten ist das handlich, im Kleinwagen braucht es Platz in Längsrichtung.
Einordnung gegenüber den Nachbarn
Der Celestron StarSense Explorer DX 130 bietet mit 130 mm deutlich mehr Öffnung und dieselbe App-Technik, ist aber schwerer und größer. Wer nur einmal im Monat den Mond und die hellen Planeten zeigen will, kommt mit dem LT 80AZ leichter zurecht. Die Celestron NexStar 130SLT fährt Objekte dagegen per Motor an, setzt aber Strom und etwas mehr Einarbeitung voraus.
Fazit
Der LT 80AZ passt zu Einsteigern und Familien, die ohne Sternkartenwissen starten möchten und mit Mond und Planeten zufrieden sind. Wer schwache Deep-Sky-Objekte sehen will, greift besser zum StarSense Explorer DX 130. Wer lieber nichts von Hand nachführen möchte, schaut sich die Celestron NexStar 130SLT an.
Im Vergleich mit Alternativen: Smart-Teleskope und GoTo-Teleskope im Vergleich, Teleskop als Geschenk: Empfehlungen, Teleskop für Einsteiger: Kaufberatung, Teleskop für Kinder: Kaufberatung, Teleskope bis 500 Euro: Refraktor, Newton und Maksutov
Angebotstitel bei Amazon: Celestron 22451 StarSense Explore LT80AZ Newtonian Reflector Telescope, Smartphone-App-fähiges Dobson-Tischteleskop mit StarSense-App – mit iOS/Android kompatibel