Produkt · Celestron
Celestron StarSense Explorer DX 130
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Der Celestron StarSense Explorer DX 130 vereint einen Newton-Spiegel mit 130 mm Öffnung und die StarSense-Technik, bei der ein Smartphone die Sternmuster erkennt und per Pfeil den Weg zum Objekt weist. Er richtet sich an Einsteiger, die mehr Licht sammeln wollen als bei den kleinen Refraktoren, aber keine Motorsteuerung brauchen.
- Bauart
- Newton-Reflektor
- Öffnung
- 130 mm
- Zielsuche
- Smartphone-Dock, App-Pfeile
- Stromversorgung
- keine
Das spricht dafür
- Die Himmelserkennung analysiert Sternmuster mit dem Smartphone und zeigt per Pfeil den Weg.
- Große 130-mm-Öffnung für den Preisbereich der App-Teleskope.
- Smartphone-Dock, Rotpunkt-Sucher und Vollhöhenstativ gehören zum Lieferumfang.
Gut zu wissen
- Die Montierung muss von Hand bewegt werden, es gibt keine Nachführung.
- Ein Smartphone ist Voraussetzung für die Führung und nicht im Lieferumfang.
Unsere Einschätzung
Redaktionelle Bewertung (auf Basis der Herstellerangaben)
7,6/ 10
- Passt zur Aufgabe8,3
- Ausstattung laut Angebot8,0
- Verarbeitung laut Beschreibung7,0
- Gegenwert im Vergleich7,0
Unsere Einschätzung der Angaben in Angebot und Produktbeschreibung, kein eigener Test und keine Kundenbewertung. Gesamtwert = Mittel der vier Kriterien, Skala 1 bis 10.
Spiegel mit 130 mm Öffnung
Das Listing nennt einen 130-mm-Newton-Spiegel mit hochreflektierender Vergütung (StarBright XLT) und einer Brennweite von 650 mm. Daraus ergibt sich ein Öffnungsverhältnis von f/5, die Austrittspupille mit dem 25-mm-Okular wird mit 5,2 mm angegeben. Gegenüber dem 80-mm-Refraktor LT 80AZ ist die Lichtsammlung deutlich größer, was bei Planeten feinere Details und bei Nebeln und Sternhaufen mehr Struktur bedeutet. Ein seitenrichtiger Spiegel ist enthalten, damit das Bild nicht verdreht erscheint.
Smartphone-Führung und Bedienung
Die StarSense-Software analysiert laut Hersteller mit der Kamera des Smartphones die Sternmuster und berechnet die Position in Echtzeit. Das Telefon sitzt in einem mitgelieferten Dock. Pfeile auf dem Bildschirm zeigen die Richtung, bei grünem Fadenkreuz ist das Ziel erreicht. Die Altazimut-Montierung wird von Hand bewegt, mit Zeitlupenstab für die Feineinstellung. Eine Nachführung gibt es nicht, ein Objekt wandert also bei höherer Vergrößerung recht schnell aus dem Bild.
Das Listing nennt iOS und Android als kompatible Systeme. Das Smartphone gehört nicht zum Lieferumfang, und eine Liste unterstützter Modelle fehlt. Das sollte vor dem Kauf geprüft werden.
Lieferumfang, Maße und Gewicht
Enthalten sind Okulare mit 25 mm und 10 mm, das Smartphone-Dock, ein Rotpunkt-Sucher und ein Vollhöhenstativ. Der Hersteller gibt zwei Jahre Garantie an. Die Verpackung misst laut Listing 99 x 43 x 22,8 cm, das Gewicht liegt bei rund 18 Pfund, also etwa acht Kilogramm. Das ist ein gutes Stück mehr als beim LT 80AZ und spricht für einen festen Beobachtungsplatz im Garten, nicht für den Wanderrucksack.
Vergleich mit den Nachbarn
Die Celestron NexStar 130SLT hat dieselbe Öffnung, fährt Objekte aber per Motor an und führt sie nach. Dafür braucht sie Strom und ein Ausrichtungsverfahren. Die Celestron AstroMaster 114EQ bietet etwas weniger Öffnung, keine App und eine äquatoriale Montierung, die erklärt werden will. Wer die Führung per App schätzt und von Hand schwenken mag, findet im DX 130 die stimmigste Mischung.
Fazit
Der DX 130 passt zu Einsteigern mit eigenem Smartphone, die mehr Licht wollen, als ein 80-mm-Refraktor liefert. Wer Motor und Nachführung wünscht, greift zur Celestron NexStar 130SLT. Wer ein leichtes Gerät für unterwegs sucht, ist mit dem StarSense Explorer LT 80AZ besser bedient.
Im Vergleich mit Alternativen: Smart-Teleskope und GoTo-Teleskope im Vergleich, Teleskop als Geschenk: Empfehlungen, Teleskop für Einsteiger: Kaufberatung
Angebotstitel bei Amazon: Celestron 22461 StarSense Explore DX 130 Newton-Reflektorteleskop, Smartphone-App-fähige, inklusive Zwei Okularen, Smartphone-Halterung und höhenverstellbarem Stativ, kompatibel mit iOS/Android